Verspielen Sie nicht Haus & Hof in den Casinos, spielen Sie mit Spaß und kleinen Einsätzen in unseren Spielstätten

Wussten Sie, dass...
… es bedeutende Unterschiede zwischen den Geldgewinnspielgeräten der gewerblichen Spielstätten und den Slotmachines der staatlichen Spielbanken gibt?

Die Unterschiede zwischen den Geldgewinnspielgeräten der gewerblichen Spielstätten und den Slotmachines in Automatensälen der staatlichen Spielbanken zeigen sich vor allem bei den Gewinn- und Verlustmöglichkeiten wie auch im Spielangebot. Der Betrieb der gewerblichen Geldspielgeräte wird durch die Gewerbe- ordnung, die Spielverordnung, das Jugendschutzgesetz und die Baunutzungsverordnung streng geregelt. Außerdem benötigt jedes Gerät eine Zulassung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB). Für die Automatensäle der staatlichen Spielbanken bilden der Glücksspielstaatsvertrag sowie die Spielbankenge- setze der einzelnen Bundesländer die rechtliche Grundlage. Eine spezielle technische Zulassung ist für hier betriebenen Automaten nicht erforderlich.

Gewerbliche Geldgewinnspielgeräte schützen vor hohen Geldverlusten
Spieldauer, Einsätze, Gewinne und vor allem der maximale Verlust sind bei den gewerblichen Geldspielgeräten gesetzlich und technisch genau festgelegt. Als weiterer Schutz für den Spieler schalten sich die Geräte in den gewerblichen Spielstätten nach einer Stunde für fünf Minuten automatisch ab, um ein ununterbro- chenes Spiel zu vermeiden. In den Automatensälen der staatlichen Spielbanken hingegen können Spieler zeitlich unbegrenzt spielen und innerhalb kürzester Zeit hohe Einsätze verlieren.

 
Geldgewinnspielgeräte in
gewerblichen Spielstätten
Slotmachines in Automatensälen der staatlichen Spielbanken
gesetzlicher Höchsteinsatz
je Spiel
20 Cent
(1 Spiel = 5Sekunden)
Unbeschränkt,
typisch 1-200 Euro
(1 Spiel in der Praxis 2-3 Sekunden)
gesetzlicher Höchstgewinn
je Spiel
2 Euro
Unbeschränkt,
faktisch bis 50.000 Euro
gesetzlicher Maximalgewinn je Stunde
500 Euro
(abzüglich des Einsatzes)
unbeschränkt
Gesetzlicher Maximalverlust je Stunde
80 Euro
unbeschränkt
Durchschnittlicher Stundenverlust
langfristig maximal 33 Euro
(Spielverordnung)

in der Praxis: 10,89 Euro
(Fraunhofer Institut)
unbegrenzt
in der Praxis ca. 300 Euro

Quellen: Vgl. Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, „Evaluierung der Novelle der Spielverordnung“, Berlin, 6.12.2010, S. 58; Vgl. Fraunhofer IFF, „Fallstudie zur Kontrolle des gesetzlichen Rahmens der Spielverordnung“, S.10 ff.

Streng reguliertes Spielangebot in gewerblichen Spielstätten
Damit ein ausreichender Spielerschutz gewährleistet wird, ist das Spielangebot in den gewerblichen Spielstätten streng reguliert. So soll beispielsweise durch eine Zweiergruppenaufstellung der Geldgewinnspielgeräte mit Mindestabstand und Sichtblenden ein gleichzeitiges Bespielen mehrerer Geräte erschwert werden. Auch die Anzahl der Geldspielgeräte ist pro Spielstättenkonzession auf maximal zwölf begrenzt. Dagegen stehen in Automatensälen der staatlichen Spielbanken oftmals mehr als 100 bis 300 Slotmachines dicht nebeneinander in einem Raum. Einlasskontrollen zu gewerblichen Spielstätten sind angesichts der Schutzmechanismen, die in die gewerblichen Spielgeräte eingebaut sind, nich notwendig. Sie würden aufgrund der bereits durchgeführten Maßnahmen eine rechtswidrige Überreglemen- tierung darstellen. Alterskontrollen finden statt, geschulte Mitarbeiter sprechen Spielgäste dazu gezielt an.

 
Gewerbliche Spielstätten
Automatensäle der staatlichen Spielbanken
Anzahl Geräte
Maximal 12 in Spielstätten (pro Konzession)
Unbeschränkt (bis zu 300 Automaten in einem Saal)
Abstandsregelung (gegen gleichzeitiges Bespielen mehrerer Geräte)
ja
nein
Jackpot (zusätzlicher Gewinn, vom Veranstalter ausgeschüttet)
verboten
Zulässig;
Beispiel: derzeitiger Jackpot im Automatensaal der Spielbank Wiesbaden:
500.000 Euro.
(Stand: 03.06.2011)
Alkoholausschank
verboten
erlaubt

Quellen: Vgl, Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, „Evaluierung der Novelle der Spielverordnung“, Berlin, 6.12.2010, S. 58; Vgl. Broschüre „Spielerschutz, Fakten gegen Behauptungen“, Verband der Deutschen Automatenindustrie e.V., 2010.